Serie: Frauen, die sich nicht blenden lassen

Mehr Schein als Sein – wie oft lassen wir uns täuschen von Äußerlichkeiten, Meinungen oder unseren Vorstellungen. Wir fallen auf ein Wunschbild rein, weil wir all zu oft von Menschen, Aussehen oder Versprechungen geblendet werden. Ich widme meine Serie den Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und den Mut haben nicht ´perfekt` zu sein.

Frau mit Brille I

  • 120 x 100 cm Acryl auf Leinwand
  • 4 cm Leistenstärke
  • Preis auf Anfrage

Frau mit Brille I entstand 2022 während einer unendlich scheinenden Regenperiode im April.

Nach zwei Jahren der Einschränkung aufgrund der Pandemie, sehnte ich mich nach draußen, Sonne und Begegnungen mit anderen Menschen. Endlich wieder im Cafe auf der Terrasse sitzen, die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut spüren und Gesichter mit den jeweiligen Accessoires studieren.

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Frau mit Brille II

  • 140 x 100 cm Acryl auf Leinwand
  • 4 cm Leistenstärke
  • Preis auf Anfrage

Endlich verabschiedete sich der Winter und das Leben spielt sich wieder im Freien ab.

Bei einem meiner Besuche eines Straßencafes in München, las ich einen interessanten Zeitungsartikel über Sonnenbrillen.

Ich schaute mich um und konnte dem Autor nur beipflichten, dass Sonnenbrillen, längst viel mehr sind als purer Schutz vor zu viel Sonnenstrahlung. Die Lust an der schnellen Maskerade und dem verfügbaren Luxusaccessoire für alle, hat viele Gesichter.

Nicht nur Agenten, FBI-Cops tragen sie seit Jahrzehnten in Filmen spazieren. Die Sonnenbrille ist auch das ideale Verkleidungsschmuckstück in der realen Welt für Bodyguards, Verbrecher sowie für jung und alte Diven.

Doch welche Auswirkung hat es auf unsere Kommunikationspartner, wenn das Gegenüber während der Unterhaltung nur noch ein abgeschirmtes Pokerface zur Schau stellt?

Eine interessante Frage.

Hierbei kam mir die Idee meiner Serie „Sunglasses“.

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Frau mit Brille III

  • 120 x 100 cm Acryl auf Leinwand
  • 4 cm Leistenstärke
  • Preis auf Anfrage

In dem Zeitungsartikel schilderte ein Psychologe ein Experiment. Es wurden bestimmte Partien im Gesicht abgedeckt, entweder die obere oder die untere Hälfte der Gesichter.

Das Fazit: ist nur die untere Gesichtshälfte bedeckt, ist es nicht so schwierig, auf die Gefühlslage des Gegenüber zu schließen.

Komplizierter wird es, wenn die obere Gesichtshälfte abgeschirmt ist – wie dies eben auch bei Trägern von Sonnenbrillen der Fall ist.

Die Augen spiegeln die Seele des Menschen wider, sagt der Volksmund. Wer eine Sonnenbrille trägt, wirkt einfach cooler, weil seine Emotionen schwerer lesbar sind. Der Träger lässt sich dadurch nicht in die Gefühlswelt schauen.

Spannend!

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Frau mit Brille IV

  • 140 x 100 cm Acryl auf Leinwand
  • 4 cm Leistenstärke
  • Preis auf Anfrage

Nicht umsonst heißt es: Ein fesselnder Blick. Auf den ersten Blick. Ein scharfer Blick. Unser Blick ist extrem machtvoll. Er lässt uns in Kontakt treten, transportiert Emotionen und fesselt Aufmerksamkeit.

Wenn der Blick ausweicht, sich zu oft Richtung Himmel oder auf den Boden senkt, vermittelt dies Unsicherheit und Nervosität.

Christian Morgenstern hat es wunderbar auf den Punkt gebracht: „Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare:“

Also:
Macht die Augen auf, nehmt euer Gegenüber wahr und genießt ein interessantes Gespräch!

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